Amtsblatt
Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.
Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 11/2014
Bürgermeister Jürgen Hieber dankt allen Mitbürgern, die ihn anlässlich seines 70. Geburtstages mit einer Spende bedacht haben. Besonders hervorgehoben hat er die Mitglieder des Sportvereins Concordia und der Freiwilligen Feuerwehr.
Er hatte sich Anfang des Jahres mit der Bitte an die Einwohner, an Freunde und Geschäftspartner gewandt, von Blumen oder anderen Geschenken abzusehen und dafür eine Spende zu überweisen. Insgesamt sind rund 1000 Euro zugunsten des Kindergartens zusammengekommen. Für das Geld haben die Erzieherinnen ein Spielpodest für die Krabbelgruppe und drei Planschbecken gekauft. „Das Podest ist für die Kleinen besonders wertvoll“, sagte Kita-Chefin Freya Kämmerer. Es schult die Koordination und den Gleichgewichtssinn.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 11/2014
Die Kinder der Kita „Kirchbergzwerge“ feierten am 23.08.2014 ihr Sommerfest. Es war wieder ein tolles Event und die Kinder sowie das Team möchten sich recht herzlich bei jedem Mitwirkenden bedanken.
Trotz des sehr wechselhaften Wetters kamen viele Besucher-/innen
Herr Hieber eröffnete das Fest mit einer Überraschung, die Freude war groß
Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Ein großes Dankeschön an die fleißigen Bäckerinnen und Bäcker sowie an die Firma Mückenheim, welche für die Versorgung mit Bratwürsten, Brätel, Pommes und Getränken sorgte.
Zur Abkühlung sponsorte der der „Eismann aus Straußfurt“, wie er in aller Munde genannt wird, Eis.
Es gab ein Spiel- und Sportparcour. Jeden Teilnehmer erhielt ein kleines Geschenk. Mit Helium gefüllte Luftballons wurden wieder in den Himmel gesandt. Es kam sogar schon eine Rückantwort aus Leipzig.
Weiterhin wurde ein Stand mit Kinderschminken, Bastelstände angeboten, welche zwischenzeitlich wegen des schlechten Wetters nach innen in den Kindergarten verlagert werden mussten. Jedermann konnte sich schminken lassen. Dies wurde von den Kinder und auch Erwachsenen sehr gerne in Anspruch genommen. Alle waren begeistert.
Die Feuerwehr unterstützte das Sommerfest mit einer Zugabe zur Hüpfburg und die Kinder freuten sich über das Fahrzeug, welches zur Verfügung gestellt wurde.
Für die Kita wurde eine kleine Sammelaktion gestartet und die Kinder sowie das Team freuten sich über die beachtliche Summe, welche gespendet wurde.
Es war trotz des Wetters ein wunderschönes Fest, wie man auch anhand der Bilder erkennen kann. Nochmals DANKESCHÖN an alle!
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 10/2014
Pfarrer Matthias Polney hat Ende Juli besondere Gäste in der Sankt Bonifatius-Kirche empfangen. Der Gemeinderat traf dort zu seiner jüngsten Sitzung zusammen. „Die Kirche ist gleichzeitig Treffpunkt und Gemeinschaftsraum“, sagte er zur Begrüßung, „deswegen freue ich mich, dass Gemeinderat und Kirchenrat gemeinsam an einem Tisch sitzen.“
Gemeinsam mit den Mitgliedern des Kirchenrates stellte er den Gemeinderäten die neuesten Errungenschaften der Kirchgemeinde vor. Besichtigt wurde die neue Wärmepumpe, die eine gleichmäßigere Temperatur innerhalb der Kirche und damit bessere Bedingungen für die wertvolle Orgel garantieren soll. Der Orgelbauer hatte starke Bedenken wegen der Temperaturschwankungen im Kirchenschiff geäußert, die mit der vorhandenen Holz-Kohle-Heizung auftraten, und eventuell hohe Reparaturkosten vorhergesagt. Die Gemeinde hatte sich mit 10 000 Euro an den Kosten für den Kauf und den Einbau der Wärmepumpe beteiligt. Dabei sind jeweils die Hälfte eine Spende und ein zinsfreier Zuschuss, der innerhalb von zwei Jahren zurückbezahlt werden muss. In Augenschein wurden auch die Gemeinschaftsgrabanlage und die Friedhofskapelle genommen. Bürgermeister Jürgen Hieber (parteilos) gab anschließend Informationen zur Jahresrechnung 2013 für Riethnordhausen. Der Bericht stellt fest, dass der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen ist. Hervorgehoben wurde, dass die Gemeinde die höchsten Rücklagen der vergangenen 15 Jahre erzielt hatte. Zur Einwohnerentwicklung teilte Hieber mit, dass die Zahl der Bürger mit Hauptwohnsitz wieder ansteigt. Riethnordhausen hatte vor zehn Jahren 1127 Einwohner, im vergangenen Jahr waren es nur noch 999. Mit Stand Ende Juni sind es wieder 1 007 Einwohner. Beschlossen wurde, ein Schreiben an das Landratsamt in Sömmerda zu richten. Der Landkreis ist verantwortlich für das Grundstück der ehemaligen Schule in Riethnordhausen, sagte der Bürgermeister. Das gesamte Areal ist mittlerweile in einem beklagenswerten Zustand und ein Schandfleck in dem ansonsten schönen Dorf. „Wir wollen Aussagen über die Zukunft des Objektes“, erklärte Jürgen Hieber.
Inzwischen hat das Landratsamt reagiert und rund um die Schule Strauchwerk und Pflanzen entfernen lassen.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 10/2014
In Riethnordhausen dreht sich in sportlicher Hinsicht fast alles um den Fußball. Es gibt aber auch Kinder und Jugendliche, die sich anderen Disziplinen zuwenden und dort bemerkenswerte Erfolge erzielen. So wurde die 14jährige Mathilda Kraft, die beim Erfurter LAC Leichtathletik trainiert, im vorigen Monat sogar Deutsche Meisterin bei den U-16-Blockwettkampfmeisterschaften im Sprint und Sprung. Das Talent wird von den Eltern und Großeltern mindestens dreimal in der Woche nach Erfurt zum Training gefahren, zusätzlich muss sie heimatliche Trainingsrunden absolvieren.
Beim Judo und Sportclub (JSC) Stotternheim stehen Tabea (sieben Jahre) und Tibor (10) Noe sowie Mika Hellmann (9) regelmäßig auf der Matte. Das Mädchen trainiert dort seit zehn Monaten und hat schon erste Wettkampferfahrungen machen dürfen. Ihr Bruder, der seit fünf Jahren Judoka und Träger des orangenen Gürtels ist, wurde in diesem Jahr Dritter bei den Landesmeisterschaften in Jena. „Das alles funktioniert nur mit hohem privaten Einsatz zum Beispiel bei den Fahrten zum Training oder zu den Wettkämpfen wie kürzlich zum 800 Kilometer entfernten Torun in Polen“, bestätigt auch Papa Marc Noe. Seit 14 Jahren beim JSC ist Nico Hellmann (21). Er trägt bereits den braunen Gürtel, ist Trainer und Kampfrichter.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 10/2014
Die Gemeinde zahlt das vierte Mal Begrüßungsgeld für ein Baby. Bürgermeister Jürgen Hieber (parteilos) begrüßte Lara-Solé Lauterbach und überreichte einen Fuchs aus Plüsch, das Maskottchen von Riethnordhausen. Das Mädchen wurde am 9. Juli geboren. Es wog bei der Geburt 3 480 Gramm und war 52 Zentimeter groß. „Alle sagen, sie sieht aus wie der Papa“, meinte Mama Stefanie.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 08/2014
Der neue Gemeinderat von Riethnordhausen hat am 16. Juni seine erste Beratung nach der Kommunalwahl abgehalten. Bei der konstituierenden Sitzung verpflichtete Bürgermeister Jürgen Hieber die Abgeordneten per Handschlag, zum Wohle der Gemeinde zu wirken. Und zwar zielstrebig, ehrlich und kritisch. Das Gremium bestimmte Arnd Fischer von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen zum Beigeordneten. Zum Mitglied der Gemeinschaftsversammlung der VG Straußfurt wurde Stefan Geyer gewählt. Seine Vertretung ist Kerstin Liedtke (Die Linke).
Als erste Amtshandlung gab der Rat seine Zustimmung zu Pflasterarbeiten in der Dammgasse, um dort die Parkmöglichkeiten zu verbessern.
Der Gemeinderat hat nach der Wahl nicht mehr zehn, sondern nur noch acht Mitglieder, was der schwindenden Einwohnerzahl geschuldet ist.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 08/2014
Das diesjährige Sommerfest auf dem Sportplatz stand im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaften in Brasilien. Der Samstagabend war dem südamerikanischen Land gewidmet. Zur Unterstützung der Deutschen Kicker bei der WM wurden selbst kreierte Cocktails und Bowle in der Karibikbar ausgeschenkt.
Am traditionellen Fußballfreizeitturnier nahmen elf Mannschaften teil, darunter ein Gästeteam aus Mittelhausen, nämlich die „Holzmafia“. Sie entführten den Siegerpokal aus Riethnordhausen, indem sie das Finale gegen Titelverteidiger „Die Schotten“ mit 3:2 im Neun-Meter-Schießen gewannen. Viel Spaß hatten Aktive und Besucher beim „Menschenkicker“, das der Fußballverein aus vorhandenen Materialien selbst gebaut hatte.
Beim Familiensportfest am Sonntag maßen dann sowohl Kinder als auch Erwachsene bei mehr als einem halben Dutzend Disziplinen die Kräfte.
So gab es unter anderem den 30-Meter-Sprint, Weitsprung, Bombenweitschießen, Hindernislauf und das Tore-Schießen.
„Am Schlußtag waren wir zufrieden mit dem Besuch“, meinte Wendy Oswald vom Verein „Traditionsfüchse“, der für die Organisation des dreitägigen Sommerfestes verantwortlich war. An den ersten beiden Tagen hätte der Zuspruch besser sein können, meinte sie mit Hinweis auf die Fußball-WM.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 08/2014
Im Akazienweg auf dem Ölmühlenberg gibt es jedes Jahr im Sommer ein zwangloses Fest. Angefangen hat es im Jahr 2000, als die meisten Einwohner am oberen Ende des Neubaugebietes eingezogen waren. Damals war es ein Fest zum gegenseitigen Kennenlernen, berichtete Pia Wils.
Mittlerweile ist es zu einer guten Tradition im Sommer geworden, an der fast alle Bewohner teilhaben wollen. Es wird in lockerer Atmosphäre gegrillt, getrunken, geschwatzt und zur vorgerückter Stunde auch getanzt. „Wir vertragen uns hier alle sehr gut“, meinte Frau Wils beim 14. Straßenfest Anfang Juli. Außerdem sei der Akazienweg eine sehr schöne Wohngegend mit Blick auf die die Ackerebene und die Fahnerschen Höhen. „Hier brauchen wir nur vor die Tür zu gehen, und schon sind wir mitten in der Natur“, schwärmt sie.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 07/2014
Die Ratssitzung am 19. Mai war die letzte der im Juni 2009 begonnenen und mit der Kommunalwahl Ende Mai abgelaufenen Legislatur. Bürgermeister Jürgen Hieber (parteilos) dankte den Damen und Herren des Rates für ihr Engagement zum Wohle der Gemeinde und wünschte für die Zukunft alles erdenklich Gute.
In den vergangenen fünf Jahren wurden zahlreiche Investitionen zur Verschönerung des Ortes und zum Nutzen der Vereine auf den Weg gebracht, ließ Hieber das halbe Jahrzehnt Revue passieren. So war 2009 Baubeginn für das Dorfgemeinschaftshaus. Das Dach für den Seniorentreff sowie das Dach und die Fassade des Feuerwehrhauses wurden erneuert. In dem Jahr stimmte der Rat dem Bau des Abwasser-Pumpwerkes und der Trasse Richtung Straußfurt zu.
2010 erfolgte die Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses mit Tischen und Stühlen, mit einer Küche und vielem anderen Inventar. Das Feuerwehrhaus wurde gedämmt und ein Raum für die Jugendfeuerwehr eingerichtet. Die Anschubfinanzierung für das Haus des Kirmes- und Trachtenvereins wurde ebenso beschlossen wie die Ehrenbürgerschaft für Lisbeth Greyer. Auf dem Friedhof wurde eine Urnengemeinschaftsgrabanlage errichtet. Ein Jahr später vergab die Runde der Ratsdamen und -herren Bauleistungen unter anderem für die Neugestaltung des kleinen Sportplatzes, für die Zufahrt zur Kirche und für die Straßenbeleuchtung am Schwanseer Weg. Leider mussten auch die Grund- und Gewerbesteuern erhöht werden.
2012 kaufte die Gemeinde einen neuen LKW mit Kipper und Kran. Das Pflaster an der Buswartehalle nahe der Gemeindeverwaltung wurde erneuert und Einsatzkleidung für die Feuerwehr gekauft. Der Sportverein erhielt einen Spindelrasenmäher, der ehemalige Basketballplatz wurde neu gestaltet. Viel Energie steckten die Abgeordneten in für die Einwohner verträglich gestaltete wiederkehrende Beiträge für öffentliche Verkehrsanlagen.
Das Jahr drauf fasste der Rat einen Beschluss gegen Fracking. Es wurde eine neue Gebührensatzung für die Kita beschlossen. Das Feuerwehrgebäude erhielt neue Tore, am Dorfgemeinschaftshaus wurden Parkplätze gebaut und die Fassade der Gemeindeverwaltung neu gestaltet. Das Vereinshaus für den Kirmes- und Trachtenverein ging seiner endgültigen Fertigstellung entgegen.
„Trotz der vielen Investitionen konnte in den fünf Jahren Stabilität in den Gemeindefinanzen gewährleistet werden“, so das Fazit des Bürgermeisters. Er drückte seine Anerkennung aus, dass sich alle Ratsmitglieder zur Wiederwahl stellen wollen.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 07/2014
An den Gemeinderatswahlen am 25. Mai gab es leider nur ein geringes Interesse. Von den 851 Wahlberechtigten nahmen nur 453 Personen ihr Recht in Anspruch. Das waren 53,2 Prozent. 26 abgegebene Stimmen (5,7 Prozent) waren ungültig. Gewählt wurden acht Mitglieder des Gemeinderates, zwei weniger als vor fünf Jahren (wegen der rückgängigen Einwohnerzahl). Davon entfielen auf die Freie Wählergemeinschaft mit Ringo Kraft, Arnd Fischer, Christa Voß, Stephan Geyer und Matthias Große fünf, auf die LINKE mit Kerstin Liedtke und Helga Borchert zwei Sitze und auf die „Thüringer Laterne“ mit Lothar Kroll ein Sitz. Die mit Abstand größte Stimmenzahl konnte Ringo Kraft mit 295 Voten auf sich vereinigen. Danach folgen Arnd Fischer mit 179 und Lothar Kroll mit 164 Stimmen.
Bei den Wahlen zum Kreistag Sömmerda entfielen auf die CDU 35,7 Prozent, auf die Freien Wähler 28,1 Prozent, auf DIE LINKE 18,9 Prozent, auf die NPD 7,2 Prozent, auf die Grünen 2,8 Prozent und auf die FDP 1,4 Prozent der Stimmen. Jürgen Hieber, der für die freien Wähler antrat, erlangte mit 899 Stimmen und vergleichsweise gutes Ergebnis und sitzt damit für die nächste Legislative wieder im Kreistag.