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Amtsblatt

Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.

Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619

Aus der Gemeinderatssitzung August 2015

Details
Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 18. September 2015
  • Gemeinderat
  • Amtsblatt Nummer: 09/2015

Zum wiederholten Male stand das Bauprojekt „Zur Obermühle“ am Ortseingang von Nöda kommend auf der Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung. Bei der jüngsten Beratung Ende August ging es vor allem um den Lärmschutz für das zukünftige kleine Wohngebiet mit acht Häusern. Damit das Vorhaben genehmigt werden kann, soll eine 67 Meter lange und vier Meter hohe Schallschutzmauer am Ortseingang errichtet werden. Diese Forderung wurde von den Räten durchaus kontrovers betrachtet. Während die Mehrheit dem Bau der Mauer zustimmte, um das gesamte Vorhaben genehmigungsfähig zu machen, stimmte Ringo Kraft dagegen. Die Mauer würde das gesamte Bild am Ortseingang verschandeln, argumentierte er. Außerdem würde in anderen Straßen der Gemeinde genauso viel Verkehrslärm vorhanden sein, ohne dass Schallschutzmauern erforderlich sein würden.

Bürgermeister Jürgen Hieber rechnet nun mit einer baldigen Baugenehmigung. Dann wird sofort die Grundsteinlegung erfolgen, meinte Investor Mario Schliefke.

Einstimmig billigten die Räte, dass die Straße zur Untermühle bis zum Ringlebener Weg noch in diesem Jahr saniert wird. Den Zuschlag für die rund 34.000 Euro teuren Asphaltierungsarbeiten hat die Firma Wagner Straßen-Tiefbau erhalten.

Beschlossen wurde weiterhin der Kauf von neuen Sportgeräten für die Frauen-Gymnastikgruppe des Sportvereins. Für rund 2.000 Euro werden Bälle, Hanteln und Stepper angeschafft.

Der Bürgermeister informierte den Rat, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Unteren Dorfstraße demnächst eingerichtet wird. Die 30-km/h-Schilder seien geliefert worden und werden bald aufgestellt, sagte er.

Simson-Treffen war voller Erfolg

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 18. September 2015
  • Simsontreffen
  • Vereinsleben
  • Amtsblatt Nummer: 09/2015

Hauptorganisator Patrick Voigt und seiner 20 Mitstreiter für das erste Simson-Treffen am 5. September in Riethnordhausen waren sprachlos. Der Strom der Teilnehmer aus Nah und Fern wollte gar nicht abnehmen. Es dauerte nicht lange und der Platz gegenüber der Tankstelle, den Eigentümer Jörg Frohn zur Verfügung gestellt hatte, platzte aus allen Nähten. Rund 330 Mopeds, Motorräder und Mofas parkten schließlich auf dem und rund um den Platz. Da waren richtig aufgemotzte S 50, eine tiefer gelegte Schwalbe und richtig alte und trotzdem gut erhaltene Exemplare dabei. Für die weiteste Anreise - aus Fulda - und für die größte Gruppe - aus Mittelhausen - wurden Pokale überreicht. Zur Freude aller gab es eine gemeinsame 42 Kilometer lange Rundfahrt über Nöda, Alperstedt, Schloßvippach, Schallenburg, Straußfurt und zurück nach Nurzen. Zum Abschluss des Treffens wurde Party mit Simson-Kult-Sänger Bobby Glitzer gefeiert.

Die Simson-Freunde Riethnordhausen gründeten sich im Frühjahr vergangenen Jahres, als, das Jonastal-Lied von Bobby Glitzer populär wurde. Bald wurde eine Tour über die Stationen durch das Jonastal unternommen, die im Lied besungen werden. Und dann entstand auch die Idee für das Treffen, schilderte Patrick Voigt. „Dass es so ein überwältigender Erfolg wird, hätten wir nicht gedacht“, meinte er. Jetzt soll es auf jeden Fall wiederholt werden.

Aus der Gemeinderatssitzung Juni 2015

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 21. August 2015
  • Gemeinderat
  • Amtsblatt Nummer: 08/2015

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung Ende Juni grünes Licht für die weitere Beräumung des Dorfgrabens gegeben. Einstimmig wurde der Firma aus Rastenberg der Auftrag erteilt, die bereits die erste Hälfte gesäubert hat. Rund 11.000 Euro sind für die Arbeiten veranschlagt.

Genehmigt haben die Räte außerdem einen Antrag des Kleingartenvereins am Nödaer Weg, einen vorhandenen Steg über den Umfluter mit einem Geländer zu versehen. Das würde ein sicheres Überqueren von Kindern oder älteren Personen gewährleisten. Der Auftrag wurde der Firma Metallbau Frohn e.K. erteilt. Zur Debatte stand noch einmal die Gestaltung der Freifläche, auf der ehemals die Schenke stand. Die Abgeordneten einigten sich darauf, dass der gesamte Bereich so aufgebaut wird, dass auch zum Beispiel der Weihnachtsmarkt dort stattfinden kann. Dafür werden auch Elektro- und Wasseranschlüsse installiert. Eine Sitzgruppe mit Bänken und Tischen wird errichtet und der Verbindungsweg zur Gasse zwischen der Unteren Dorfstraße und der Erfurter Straße wieder eingerichtet. Für die Arbeiten an dem gesamten Komplex werden jetzt Angebote von Firmen eingeholt.

Kirchbergzwerge feierten mit vielen Gästen

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 21. August 2015
  • Kirchbergzwerge
  • Sommerfest
  • Feuerwehr
  • Vereinsleben
  • Amtsblatt Nummer: 08/2015

Bei den Kirchbergzwergen herrschte Mitte Juni großer Andrang. Das Erzieherteam um Kita-Leiterin Freya hatte das alljährliche Sommerfest vorbereitet und rund 140 Eltern, Großeltern und anderer Gäste waren der Einladung zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gefolgt.

Für die Mädchen und Jungen war eine Schminkecke eingerichtet und eine Spielstraße aufgebaut worden. Die Kameraden der Feuerwehr halfen beim Zielspritzen und machten mit den Kleinen Rundfahrten durch das Dorf.

Mit einem bunten Programm von Liedern und Gedichten zeigten die Kita-Gruppen, was sie bisher alles schon gelernt haben. Zehn Kinder wurden in diesem Tag aus der Kindertagesstätte in die Schule verabschiedet.

Bürgermeister Jürgen Hieber bedankte sich bei den Mitarbeitern für die Mühen, die sie zur Vorbereitung des Sommerfestes auf sich genommen hatten.

In der kommunalen Einrichtung betreuen zur Zeit sechs Erzieher knapp 50 Kinder.

Sommerfest in Nurzen

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 21. August 2015
  • Sommerfest
  • Vereinsleben
  • Amtsblatt Nummer: 08/2015

Spiel und Spaß herrschten beim Sommerfest Ende Juni auf dem Sportplatz. So konnten sich die Zuschauer amüsieren, wie sich die jungen Burschen beim Bierfassrollen anstrengen mussten. Allerdings winkte mit einem 30-Literfass für den Schnellsten auf dem Parcours auch ein attraktiver Preis. Ohne rote Karten ging das Tackle-Ball-Turnier, bei dem die Aktiven in mannshohen Plastikbällen steckten, über die Bühne. Dabei machte es besonderen Spaß, die Gegner mit „Schmackes“ über den Haufen zu rennen. Beim traditionellen Freizeitfußballturnier, das bereits zum 17. Mal stattfand, traten 13 Mannschaften gegeneinander an. Als Sieger ging das Team von FC Flora 08 aus Stotternheim hervor, das sich im 9-Meter-Schießen gegen den Vorjahressieger „Holzmafia“ durchsetzen konnte.

Zielspritzen, Stelzenlauf, Bomben-Weit-Schießen, 30-Meter- Sprint waren einige der Disziplinen, die beim Familiensportfest zu absolvieren waren. 50 Kinder und Erwachsenen traten bei den verschiedenen Stationen an, jüngster Teilnehmer war der erst ein Jahr alte Mika Steinmann aus Udestedt.

Natalie Frohn, Chefin des Vereins „Traditionsfüchse“, der das Sommerfest organisierte, dankte zum Abschluss der Feuerwehr und anderen Vereinen für die Unterstützung. Erfreut registrierte sie die guten Besucherzahlen. Es war sozusagen das halbe Dorf auf den Beinen. Dazu kamen noch viele Besucher aus den umliegenden Dörfern.

Nurzener Straßen in der Kur

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 21. August 2015
  • Gemeinde
  • Baugeschehen
  • Amtsblatt Nummer: 08/2015

In Riethnordhausen waren die Straßenbauer am Werk. So ist an drei Stellen von Höhe der Schmalen Gera bis zum Nödaer Weg beziehungsweise zum Ringlebener Weg auf einer Strecke von mehreren hundert Metern ein Schwarzdecke aufgezogen worden. Außerdem hat die Firma Wagner die Dammgasse repariert. Dabei wurden Borde erneuert und eine Asphaltschicht aufgetragen

Platz in der Dorfmitte wird gestaltet

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 21. August 2015
  • Gemeinderat
  • Gemeinde
  • Baugeschehen
  • Amtsblatt Nummer: 08/2015

Im Zentrum der Gemeinde wird in den nächsten Monaten ein schicker Platz entstehen. Der Gemeinderat hat auf seiner Beratung Ende Juli einen entsprechenden Auftrag an eine Baufirma in Erfurt, die unter drei Bewerbern das günstigste Angebot abgegeben hatte, vergeben. Insgesamt investiert der Ort für die Gestaltung der Freifläche, auf der bis Jahresbeginn die baufällige Schenke stand, rund 84.000 Euro.

Die Ideen und Vorschläge für den Bau des Dorfplatzes waren in der Runde der Gemeinderäte zusammengetragen worden. Danach sollen an den Rändern Bäume gesetzt werden und Blumenrabatten entstehen. Mit Bänken und Tischen wird eine Rastund Ruhezone gestaltet. Die gesamte Fläche wird gepflastert und mit Strom- und Wasseranschlüssen versehen, so dass dort zum Beispiel der Weihnachtsmarkt aufgebaut werden kann.

Bürgermeister Jürgen Hieber gab den Ratsmitgliedern Informationen zur bevorstehenden Gemeindegebietsreform in Thüringen. Unter anderem soll die Form der Verwaltungsgemeinschaft, in der Riethnordhausen mit sieben anderen Gemeinden der Region seit Jahren erfolgreich zusammen arbeiten, abgeschafft werden. An die Stelle sollen Großgemeinden treten. Für den Zusammenschluss wird eine Freiwilligkeitsphase eingerichtet. Für die Reform sollen im September im Landtag grundsätzliche Leitlinien verabschiedet werden.

Unterrichtet wurde der Rat darüber, dass die Regelschule an Alexander Voigt verkauft wurde.

Der Antrag eines Einwohners, die alte Trafostation am Sportplatz künftig als Motorrad-Garage nutzen zu dürfen, wurde angelehnt. Es solle dabei bleiben, dass der klobige Bau abgerissen werden soll, so die einhellige Meinung. Die Ratsmitglieder einigten sich dann darauf, dass für das bevorstehende Simson-Treffen in Riethnordhausen am 5. September eine Spende von 250 Euro gegeben wird. Damit sollen die GEMA-Kosten und die Ausgaben für die notwendige Haftpflichtversicherung gedeckt werden.

Babys geboren

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Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 21. August 2015
  • Gemeinde
  • Nachwuchs
  • Amtsblatt Nummer: 08/2015

Bürgermeister Jürgen Hieber hat die jüngsten Einwohner des Ortes begrüßt. Die Eltern der kleinen Mädchen und Jungen haben einen Antrag für das Begrüßungsgeld in Höhe von 1000 Euro gestellt, dass auf Beschluss des Gemeinderates seit dem vergangenen Jahr für jeden Neugeborenen gezahlt wird.

Aus der Gemeinderatssitzung Mai 2015

Details
Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 19. Juni 2015
  • Gemeinderat
  • Amtsblatt Nummer: 06/2015

Die Jahresfinanzen 2014 standen im Mittelpunkt der Ratssitzung einen Tag nach Pfingsten Ende April. Bürgermeister Jürgen Hieber stellte gegenüber den Räten fest, dass der so genannte Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung keine kritischen Punkte enthält. Die Gemeinde hat keine Kredite zu bedienen, Einnahmen und Ausgaben befinden sich in einem ausgeglichenem Verhältnis. Im Bericht wird festgestellt, dass Riethnordhausen zum 30. Juni 2014 exakt tausend Einwohner hatte. Die Abgeordneten beschlossen den Erläuterungsbericht einstimmig.

Ebenso ohne Gegenstimmen und Enthaltungen wurde der Auftrag zur Wegebausanierung des Weges von der Brücke Obermühle bis zum Nödaer Weg beschlossen. Diese Arbeiten zum Aufbau einer Asphaltschicht, die die Firma Wagner in Erfurt erledigen wird, haben einen finanziellen Umfang von rund 12.000 Euro.

Der Bürgermeister informierte die Gemeinderäte darüber, dass für das Dorfgemeinschaftshaus zusätzlich Geschirr und Bestecke gekauft worden sind. Als Ort von Familienfeiern werde der Saal immer beliebter, argumentierte Hieber. Mit den Neuanschaffungen sei jetzt auch Geschirr für größere Feiern mit mehr als hundert Teilnehmern vorhanden.

Während der Sitzung gab es eine Debatte zur Gestaltung des freien Platzes im Ortszentrum, auf dem bisher die Dorfschenke stand. Wenn Vorschläge zur Gestaltung des Platzes von Architekten eingeholt werden, fallen zu hohe Kosten im niedrigen fünfstelligen Bereich an, war sich das Gremium einig. Deswegen sollen eigene Ideen über Freiflächen für Märkte, Parkflächen für Autos, Sitzgelegenheiten und Grünanlagen zusammengetragen werden. Einig war sich die Runde darüber, dass die vorhandene Natursteinmauer erhalten bleiben und in das Konzept einbezogen werden soll.

Nach Hinweisen von Müttern mit kleinen Kindern soll jetzt der öffentliche Kinderspielplatz am Kirchberg mit einer Babyschaukel erweitert werden.

Aus der Gemeinderatssitzung April 2015

Details
Geschrieben von: Henning Johr
Erstellt: 22. Mai 2015
  • Gemeinderat
  • Amtsblatt Nummer: 05/2015

Zusätzlich zur Reparatur der Dammgasse wird in den nächsten Wochen eine Schwarzdecke auf einige Wege im Ortsbereich aufgetragen. Das haben die Gemeinderäte auf ihrer Sitzung am 20. April beschlossen. Der Firma Wagner Straßen-Tiefbau wurde einstimmig der Auftrag erteilt, die Wege von der Dammgasse bis zur Straße nach Ringleben und die Fortführung der Strauchstieggasse bis zum Nödaer Weg mit einer Asphaltschicht zu versehen, Außerdem sollen eine Teilfläche der Fahrbahn vor der Gemeindeverwaltung, die Untere Dorfstraße und Bankette an Nödaer Weg repariert und in der Dammgasse Borde gesetzt werden. Die Kosten in Höhe von rund 63.000 Euro werden aus Mitteln der allgemeinen Rücklage beglichen.

Bürgermeister Jürgen Hieber informierte den Rat darüber, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Unteren Dorfstraße auf 30 km/h genehmigt ist und entsprechende Schilder demnächst angebracht werden.

Zur Gestaltung des Platzes an der Schenke werden weitere Angebote von Architekten eingeholt, da die erste Forderung für das Vorhaben mit 17.000 Euro dem Rat zu hoch erschien.

Am 30. April trafen sich die Ratsmitglieder zu einer Sondersitzung, bei dem sie ebenfalls einstimmig einen so genannten Abwägungsbeschluss zum Bauvorhaben an der Obermühle fassten. Damit soll der Weg für eine schnellstmögliche Umsetzung des Projektes frei gemacht werden.

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