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Amtsblatt

Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.

Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619

Aus der Ortschronik

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 23. April 2010
  • Gemeinde
  • Chronik
  • Amtsblatt Nummer: 04/2010

Landwirtschaft

Am 1.4.1969 bildet sich innerhalb der LPG’en Haßleben und Riethnordhausen die Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion (KAP), Vorsitzender ist Klaus Kirsten.

Zwei Mähdrescherkomplexe (G. Bohne und G. Steinbrück) dreschen 1970 1452 ha Getreide. Die vier E 512 schaffen 50 ha täglich. LPG-Vorsitzende sind W. Lange (Haßleben), A. Große (Riethnordh.) und S.Wagner (Mittelhausen).

In der KOG werden 230 Kühe, 1750 Schweine und 140 Sauen gehalten.

LPG-Vorsitzender Arno Große stirbt im Juli 1972. Beim Kreis- Leistungshüten der Schäfer im August 1972 belegen die Schäfergehilfen G. Ruge und H. John den 2. und 3. Platz. Am 1.1.1973 wird die KAP Riethnordhausen gebildet. Das gesamte Land der 4 Orte und alle Mitglieder der Feldwirtschaft sind in ihr vereinigt. Vorsitzender ist K. Kirsten. Auf den 998 ha LN werden vor allem Zuckerrüben, Getreide, Kartoffeln und Sonderkulturen wie Pfefferminze sowie Feldfutter angebaut. Zur KAP gehören die Maschinen, die Garagen, die Werkstätten und die Beregnungsanlage für 430 ha.

Am 1.1.1973 findet der Zusammenschluß zwischen der Abteilung Viehzucht Riethnordhausen und der LPG Haßleben zur LPG „Gemeinsamer Weg“ Haßleben statt. Vorsitzender ist Oskar Brück. Sie unterhält 180 Kühe, 1600 Schweine, 520 Rinder, 300 Schafe, 280 Zuchtenten und 6 Pferde im Werte von 1,63 Millionen M.

Das Durchschnittsalter der 248 Mitglieder beträgt 58 Jahre. Produktionsrichtungen sind Milch, Schweinefleisch, Rind- und Geflügelfleisch.

Die LPG beteiligt sich an der Kartoffelschälanlage Andisleben und stellt regelmäßig Arbeitskräfte. Von nun an geschälte Kartoffeln und „Schab“ für unsere Schulküche/Gesellschaftliche Speisung.

Für die gerodeten Bäume im tiefen Feld pflanzt die LPG „Im See“ 1,5 ha Wald.

1974 erntet die KAP die ersten Erdbeeren - 1 ha / 51 dt.

Die Kartoffelbergung findet im Herbst 1974 mittels Schichtarbeit statt. Die 1. Schicht der Brigade arbeitet von 6.30 Uhr bis 13 Uhr und die 2. Schicht von 15 Uhr bis 19.50 Uhr. Der Schichtwechsel zur Mittagszeit und die Versorgung mit warmem Mittagessen aus der Gesellschaftlichen Speisung klappen ausgezeichnet. Um eine gute Getränkeversorgung bemüht sich Gaststättenleiter Helmut Greyer. Er fährt mit seinem Versorgungsfahrzeug von Haßleben bis Mittelhausen zu allen Erntekollektiven.

Am 17.9.1974 wird die erste Kreisberegnungsanlage, die „Fregat“, des Bezirkes Erfurt im tiefen Feld ihrer Bestimmung übergeben, 400 m lange Rohrleitungen waren vorher zu montieren. Diese Beregnung trägt mit dazu bei, daß höhere Erträge erreicht werden.

1975 sind Erwin Gemballa und Arno Gündel Vorsitzender der LPG bzw. Produktionsleiter.

1975 beträgt die Wirtschaftsfläche 3273 ha, davon Riethnordhausen 898 ha, Haßleben 1092 ha, Mittelhausen 804 ha und Nöda 479 ha. Auf Grund eines Flächenaustausches mit der LPG Andisleben erhöht sich die Gesamtfläche auf 3434 ha. Die wichtigsten Kulturen 1976 sind Getreide 1500 ha, Zuckerrüben 580 ha, Kartoffeln 200 ha, Heil- und Gewürzpflanzen 147 ha und Feldfutter 761 ha.

Die KAP hat 245 Mitglieder in drei Bereichen. Sie unterhält Kooperationsbeziehungen mit anderen KAP und LPG’en, mit der ACZ Walschleben, mit dem Kreisbetrieb für landtechnische Instandsetzung und dem Kombinat für Getreidewirtschaft Erfurt. 1979 erfolgt eine intensive Rekonstruktion der alten Stall-Objekte, besonders Schweinekombinat, durch die LPG-Baubrigade. Im Januar 1979 übernimmt die LPG Ringleben die Schweineproduktion von Riethnordhausen - über 2.000 Schweine. Abteilungsleiter ist O. Brück mit 7 Arbeitskräften.

1979 werden die LPG’en und die KAP neu strukturiert: LPG Pflanzenproduktion Riethnordhausen - Sitz Haßleben -Vorsitzender E. Gemballa - LPG Tierproduktion Mittelhausen - Vorsitzender S.Wagner LPG Ringleben mit hiesiger Schweineproduktion.

Die Vertreter aller Einrichtungen sind im Kooperationsrat erfaßt. Vorsitzender S.Wagner.

Aus der Arbeit des Gemeinderates

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. März 2010
  • Gemeinderat
  • Amtsblatt Nummer: 03/2010

In der GR-Sitzung im Februar erörterten die die Räte kurz die jedem bekannten Dokumente wie Hauptsatzung, Konzessionsvertrag und die Aufgaben des neuen Hallenwartes. Weiterhin wählte der Rat den Wahlvorstand für die Bürgermeisterwahl am 6.6.2010. Kathrin Voigt ist Wahlvorsteher.

Höhepunkt der Sitzung war die Ernennung von Frau Lisbeth Greyer zur Ehrenbürgerin der Gemeinde - für ihre Verdienste in der Seniorentätigkeit.

Das DGZ wird am 5. März im Wesentlichen zur Nutzung fertiggestellt sein. Am 6. März findet darin die 1. Veranstaltung statt - Jahresversammlung der FFW.

Die erste Blutspende im Jahre 2010

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. März 2010
  • Blutspende
  • Amtsblatt Nummer: 03/2010

Der DRK-Blutspendedienst hatte am 26.2. alle Hände voll zu tun, um die 46 erschienenen Spender zu versorgen. Wieder war ein Erstspender gekommen. Insgesamt konnten 45 Konserven abgenommen werden. 8 Helfer waren tätig.

Ehrung: 2 Nadeln für die 3. Spende, 2 Nadeln für die 6. Spende, 1 Nadel für die 10. Spende, Patrick Henning für die 25. Spende und Herbert Kraft spendete zum 60. Mal.

Allen herzlichen Dank - Spenderblut wird immer dringend gebraucht!

In Kürze

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. März 2010
  • Feuerwehr
  • Osterfeuer
  • Gemeinde
  • Vereinsleben
  • Amtsblatt Nummer: 03/2010

Der Feuerwehrverein hielt am 5. März seine Jahreshauptversammlung im neuen Dorfgemeinschaftszentrum ab. Gewählt wurde der neu Vorstand - Patrick Henning war und ist neuer Vorsitzender.

Am 1. April - kein Aprilscherz - findet das traditionelle Osterfeuer auf den Höhen statt. Die nächste Blutspende ist am 30. April 2010.

Am 28.3. Großes Frühlingskonzert der Tiefthaler Liedertafel um 16 Uhr in der St. Bonifatius-Kirche.

Aus der Ortschronik

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. März 2010
  • Gemeinde
  • Chronik
  • Amtsblatt Nummer: 03/2010

Korrektur

In der Februar-Ausgabe: Kinderkrippe nicht 50, sondern 35 Plätze - nicht 5, sondern 3 Mahlzeiten. Über die Handwerker, Gewerbetreibenden und Dienstleistungen.

Das Gemeindebackhaus bleibt seit der Kündigung durch J. Geyer am 01.02.1967 verwaist, obwohl sich die Gemeinde durch Zeitungsanzeigen und Handwerkskammer-Befragungen stets um einen neuen Bäcker bemühte. Erst 1970 sagt Bäckermeister Heinz Nöller zu. Bis zum 01.05.1970 ist der neue Verkaufsraum hergerichtet.

Inzwischen hatte K. Rudolph aus gesundheitlichen Gründen das Backen eingestellt. Im LEZ gibt es Konsum-Brot und -Brötchen. Nach Frau Gartoff übernimmt der Herr Heiter aus Stotternheim die Fleisch- und Wurstwaren-Verkaufsstelle.

Das LEZ bewährt sich. Aber es gibt auch oft Schwierigkeiten wie mit pünktlicher Belieferung mit Backwaren und ausreichendem und stabilem Warensortiment und bei Ausfall von Arbeitskräften. Da helfen einheimische Hausfrauen wie L. Schönheit, H. Koch, H. Hopfer u. a. schneller und unbürokratischer, vor allem morgens, wenn der Ansturm auf Milch, Brötchen, Brot und Butter einsetzt.

Das Kollektiv besteht am 01.04.1971 aus der Leiterin R. Kutzler, der Stellvertreterin R. Dausch, der Kassiererin R. Stanke und den Verkäuferinnen I.Wäldchen und A. Hertl.

Am 01.09.1977 erhält Herr Werner Westhaus die Gewerbegenehmigung für das Führen eines Malergeschäftes als Alleinmeister.

Nur noch Herr Karl Frohn führt Schmiede- und Metallarbeiten aus.

Die Annahmestellen für Wäsche, Textilien, Schuhe u. a. sowie Propangasflaschen werden erweitert. 1974 erhält Frau Heiland für die Unterstellung der Flaschen eine Wellblechgarage, Frau Heinrich für die Wäsche ebenfalls.

Im PGH-Friseurgeschäft arbeiten Herr und Frau Riefenberg sowie Tochter Dorothee.

2 Gärtner beliefern die Einwohner mit Pflanzen und Blumen. Am 09.01.1975 hört Herr Greyer (Haßleben) im LPG-Kulturhaus auf.

Frau L. Seifarth übernimmt für den Konsum die Verantwortung bei Tanz- und anderen Veranstaltungen auf dem Saal. 1974/75 beginnen umfangreiche Renovierungsarbeiten im Kulturhaus.

Am 01.05.1977 übergibt die LPG das Kulturhaus kostenlos der Gemeinde als Eigentümer. Herr Harry Schmidt und Frau wollen ab 01.06.1977 die Bewirtschaftung übernehmen und mit dem Konsum einen Kommissionsvertrag abschließen. Der Konsum geht nicht darauf ein.

01.05.1976 eröffnet das Spartenheim „Geratal“. Erste Bewirtschafter sind Ehepaar Schönheit und später das Ehepaar Geyer. In dieser Zeit gibt es heftigen Streit um die Belieferung mit Bier. Der Kreis legt letztlich fest, dass das Faßbier Braugold Erfurt und das Flaschenbier Gotha liefert, das nicht die Qualität besitzt.

Unser Ort gehört zum Einzugsbereich der BHG Nöda. Zur Erleichtung kommt Frau Rechenbach wöchentlich einmal hierher, bringt begehrte Kleinwaren mit, nimmt Wünsche entgegen und regelt den Verkauf von Geflügel im Ort.

Frauen, Männer und Schüler arbeiten seit 1975 im VEB Saatzucht - Zierpflanzen Mittelhausen.

Zum Schutz der Vogelwelt und der Wildarten bauen Jäger und LPG-Bauern 1974 entlang der Berghöhen Flurgehölze an. Das alte Baum- und Strauchwerk im tiefen Feld ersetzt die LPG durch neue. Aus dem „Lindenweg“ (nach Ringleben) wird ein Birkenweg“. Die Kleingärtner und Rassegeflügelzüchter erweitern ihre Anlagen, machen sie nutzbar und entwickeln sich zu anerkannten Naherholungszentren.

Aus der Arbeit des Gemeinderates

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. Februar 2010
  • Gemeinderat
  • Amtsblatt Nummer: 02/2010

Im Mittelpunkt der Januar-Sitzung des GR standen die Aufgaben für das neue Jahr.

  1. Die Ausstattung des Dorfgemeinschaftszentrum. Der Bürgermeister und Abg. L. Kroll hatten gute Vorarbeit geleistet, die Firmen und deren Möbel sind kostengünstig ausgewählt worden. Trotzdem gab es rege Diskussionen. Es wurde um jeden Euro gekämpft. Wo bei Tischen, Stühlen usw. eingespart wurde, konnte bei der Küchenausstattung wieder zugesetzt werden. Offen bleiben noch ein Name für das DGZ (z. B. Am Weinberg) und die Einstellung eines Hallenwartes. In der nächsten Sitzung wird darüber beraten.
  2. Der Sportstättenvertrag konnte einstimmig beschlossen werden.
  3. Bgm. Hieber erläuterte die Vorhaben im FFW-Gerätehaus. Nach einghender Besichtigung und neuen Überlegungen sollen das Gebäude gedämmt und stabilisiert werden, auf dem Dachboden zwei neue Räume geschaffen werden für die Jugend-FFw und der untere Raum bleibt für Aufbewahrung der Kleidung der Einsatz-Abteilung. Örtliche Kräfte führen die Arbeiten durch.
  4. Bgm. Hieber kündigte an, dass der Vertrag über den Bau der Abwasserleitung nach Riethnordhausen vorliegt. Der Abschluss ist bis 30.09.10 geplant.Weiterhin wird der Hopfgartenweg und Gerabrücke bis 15.04.10 fertiggestellt.

Riethnordhausen - im Wandel der Zeit

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. Februar 2010
  • Gemeinderat
  • Chronik
  • Amtsblatt Nummer: 02/2010

Im März erscheint der Bildband, eine Sonderausgabe der „Thüringer Laterne“. Der Autor versuchten vielen Fotos und wenig Text die Entwicklung unseres schönen und sehenswerten Dorfes vorzustellen. An Gebäuden, Einrichtungen und Ereignissen soll erinnert werden, wie viele Bürger früher und heute Riethnordhausen als ihr Dorf, ihre Heimat betrachtet und es mit viel Ideen, Mühe und Fleiß gestaltet haben. Vieles gehört der Vergangenheit an. Vieles ist erneuert worden und Neues ist entstanden. Dabei haben die Bürgermeister und Gemeinderäte gute ökonomische und finanzielle Arbeit geleistet.

Natürlich ist der Bildband keine Werbeschrift und keine Personenchronik. Und alles konnte nicht in den Band aufgenommen werden. Nach der Herstellung und des Vertriebes des Bildbandes geht der Wandel der Zeit für unseren Ort weiter. Wir, die Auftraggeber, die Gestalter und der Hersteller, wünschen allen Bürgern und Bürgerinnen viel Freude mit Erinnerungen und Anerkennung beim Studieren, nicht bloß blättern, in unserem farbigen Bildband.

Wertet es als Geschenk der Gemeinde und seid stolz auf unser schönes „Nurzen“!

Riethnordhausen in Weiß

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. Februar 2010
  • Gemeinde
  • Amtsblatt Nummer: 02/2010

Als am Neujahrsmorgen die ersten Schneeflocken fielen und bald unsere Flur mit Schnee bedeckt war, löste es vorerst viel Jubel aus. Endlich hüllte sich nach vielen Jahren unser alter Kirchberg in ein weißes Kleid und wurde endlich wieder ein Rodelberg. Die älteren Bürger schwärmten noch davon, die vor langer Zeit, als sie mit den kleinen und großen Schlitten vom höchsten Punkt bis in die Herrengasse sausten. Am Wochenende herrschte nun dort großer Betrieb. Erwachsene fuhren mit ihren Kindern die, „Lange Bahn“ hinunter, aber nur bis zum Jugendklub oder manche Jugendliche trauten sich, die „Steile Bahn“ zu nutzen. Für unsere Kleinsten war es sicher ihr erstes Rodelerlebnis. Bald hatte sich am Klub eine „Glühweingruppe“ gebildet, sich erwärmend und unterhaltend sowie jeden „Rodelsturz“ mit Hallo quittierten. Einigen machte auch das Nacht-Rodeln Spaß. Andere Leutchen lockte es wieder zu den Kiesseen, wo sie ihre Eishockey-Künste vollführten.

An vielen Orten unseres Dorfes, wie Dorfgraben zur Dammgasse, waren winterliche Impressionen zu bestaunen. Allerdings fror die Schmale Gera nicht zu.

Aber der schneereiche Wintereinbruch hatte auch seine Tücken - die Straßen und Wege wehten zu. Doch ein Chaos, wie in anderen Gegenden, blieb bei uns aus. Der Winterdienst räumte die beiden Hauptstraßen im Wesentlichen, und unsere Gemeindearbeiter bemühten sich, die Gehwege in den Nebenstraßen vom Schnee zu beseitigen. Natürlich waren auch unsere Hauseigentümer fleißig und kehrten geduldig vor ihrer Tür.

Allen Schneereinigungskräften ein herzliches Dankeschön!

Aus der Ortschronik

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. Februar 2010
  • Gemeinde
  • Chronik
  • Amtsblatt Nummer: 02/2010

Anfang der 70er Jahre sieht man noch die Postangestellten, Frau Karin Rottleb und Frau Lene Bock, mit schweren Taschen von Haus zu Haus laufen, um freudige Nachrichten zu bringen. Erst nach 4 Stunden und etwa 5 km Fußmarsch sind die Taschen leer, und es geht zurück zur Poststelle, wo die Leiterin Frau H. Rottleb inzwischen die Kunden bedient und den Postsack gefertigt hatte, der nach Erfurt transportiert wurde.

Mit dem Oktober 1979 treten im Postzustelldienst Veränderungen ein. Frau Karin Rottleb leitet die Poststelle und Frau Haupt trägt mit die Post aus, aber in einer anderen Form: Es werden Briefzustellfächer eingeführt. Diese verdrängen nicht, sondern ergänzen die „Briefträgerinnen“.

In dieser Zeit gehören noch zum Service der Poststelle der Verkauf von Wertzeichen, die Annahme von Wettspielscheinen und die Kassierung der Zeitungs- und Rundfunkgebühren.

Im Grundstück der Kinderkrippe bauen die Gemeindearbeiter einen alten Stall in eine Wagenunterstellanlage um. Am 1.5.1971 sind 5 Gruppenräume renoviert. Die Zahl der Plätze erhöht sich durch den Wegfall der Wohnung und den Umbau in Gruppenräume und in einen Waschraum. Die Analyse des Kreises besagt am 26.8.1975: Kapazität = 25 Plätze - belegt mit 28 Plätzen. Das Kollektiv besteht aus der Leiterin Frau Aue, der Stellvertreterin Frau Geyer, den Fachkräften Frau Domann und Frau Gutwasser, der Hilfskraft Frau S. Fischer, der Köchin Frau Waldner und der Reinigungskraft Frau I. Brüheim.

Ab 1.10.1975 wird das gesamte Gebäude als Kindereinrichtung genutzt. Dadurch erhöht sich die Kapazität auf 55 Plätze. 9 Gruppen- bzw. Schlafräume, 1 Büro, 1 Frauenruheraum, 1 Küche und mehrere Nebenräume stehen zur Verfügung. Später werden noch ein Waschraum und eine Toilettenanlage unten angebaut. Das gesamte Gartengelände steht als Spielfläche zur Verfügung und wird 1976 mit vielen Spieleinrichtungen ausgestaltet. 1978 wird die Kapazität, von 55 Plätzen 98 - 100 % ausgelastet. Als häufigste Krankheit tritt die Erkrankung der oberen Luftwege auf.

Ein Platz kostet monatlich 250 M für Arbeitskräfte, Ausrüstung, Spielgeräte und Instandhaltung. Diese Kosten trägt der Staatshaushalt. Die Eltern entrichten lediglich 50 M für die aus 5 Mahlzeiten bestehende monatliche Vollverpflegung.

Das Energieproblem steht im Ort noch an. Es fehlen 2 Trafo- Stationen, um zu gewährleisten, daß die neuen Einrichtungen wie Schule und Schulküche und alle Haushalte, besonders im Oberdorf, auf 380 Volt umgestellt werden können, um eine stabile Versorgung zu erreichen.

1976 wird die gesamte Ortsbeleuchtung rekonstruiert. Ein weiteres Problem im Ort ist die Müll-Entsorgung. Die Stadtreinigung kommt oft unregelmäßig, mitunter überhaupt nicht. Dann ist Selbsthilfe angesagt. LPG und Gemeinde organisieren Traktor, Hänger und Helfer, diese laden den Müll auf und schaffen ihn in die „Buddel“.

Babystunde für die „Kleinsten“, die Kirchbergzwerge laden ein

Details
Geschrieben von: Dieter Domann
Erstellt: 26. Februar 2010
  • Kirchbergzwerge
  • Amtsblatt Nummer: 02/2010

Ab dem 04.03.2010 findet in der Kindertagsstätte „Kirchbergzwerge“ im Rhythmus von 14 Tagen eine Babystunde statt. Die Eltern und Kinder können in dieser Zeit erste Kontakte zu den Erzieherinnen und anderen Kindern knüpfen, die Einrichtung und ihre Begebenheiten kennenlernen. In gemütlicher Runde, bei einer Tasse Kaffee können sie ihre Erfahrungen austauschen und soziale Kontakte zu anderen Eltern aufbauen.

Die Kinder erfahren in der Babystunde andere Situationen und Rituale als zu Hause und lernen das Spielen und Zusammenleben mit anderen Kindern in Anfängen kennen.

Während des Aufenthaltes können seitens der Eltern Ängste und Unsicherheiten mit der Erzieherin besprochen werden.

Für die Erzieherin ergibt sich während dieser Zeit die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten, erste kleine Kontakte zu knüpfen und somit Gewohnheiten der Kinder kennenzulernen. Durch die Babystunde erhoffen wir uns eine gute Voraussetzung für eine spätere schonende Eingewöhnung schaffen.

Die Erzieherinnen und Erzieher laden alle interessierten Eltern und ihre „Kleinen“ an jedem zweiten Donnerstag im Monat recht herzlich ein!

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