Amtsblatt
Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.
Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 12/2015
Bürgermeister Jürgen Hieber begrüßte in den vergangenen Wochen mehrere neue Einwohner von Riethnordhausen und überreicht als Geschenk einen Fuchs, das Maskottchen des Ortes.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 12/2015
Angeführt und begleitet von den Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr zogen viele Eltern mit ihren Kindern zu Martini am 10. November von der Kirche durch den Ort bis zum Feuerwehrgerätehaus. Dort hatte die Kameraden Feuerschalen aufgestellt, den Grill angezündet sowie warme und kalte Getränke vorbereitet. Die kleine Martini-Feier, die nun schon seit einigen Jahren begangen wird, findet immer mehr Zuspruch.
Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Gottesdienst, bei dem an den Heiligen Martin erinnert wurde, der vor rund 1 300 Jahren lebte. Er hatte seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt. Barmherzigkeit und Hilfe seien Werte, die zu allen Zeiten den Kindern vermittelt werden sollten, hieß es in der Andacht.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 12/2015
Aus Anlass des Volkstrauertages legten Bürgermeister Jürgen Hieber und der Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität, Dieter Domann, einen Kranz am Denkmal für die gefallenen und vermissten Männer des Ortes der beiden Weltkriege nieder. Domann erinnerte daran, dass nunmehr seit 70 Jahren in Deutschland Frieden herrscht. Eine solange Zeitspanne ohne kriegerische Auseinandersetzungen habe es seit 300 Jahren nicht mehr gegeben. Er gehöre neben Martin Thormann zu den einzigen noch lebenden Veteranen in Nurzen, die den Krieg selbst noch aktiv erlebt haben. Möge das allen künftigen Generationen erspart bleiben, wünschte er sich.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 12/2015
Am 1. Advent lockte der Weihnachtsmarkt die Einwohner in die Straße am Dorfgemeinschaftshaus. Die Bewohner der Weinbergstraße hatten die insgesamt sieben Stände wieder liebevoll geschmückt, Kaffee und Kuchen, Waffeln und Crepes, Gegrilltes, Glühwein und andere warme und kalte Getränke vorbereitet. Auch das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner einigermaßen schönen Seite, so dass sich die Organisatoren auch nicht über mangelndem Zuspruch beklagen konnten.
Drei Tage hatten rund 30 Anwohner zu tun, um den bisher neunten Markt auf die Beine zu stellen. Allerdings gibt es jetzt Überlegungen, das Fest wegen des hohen organisatorischen Aufwandes in andere Hände zu geben. Gedacht ist dabei an einen der Vereine des Ortes.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 12/2015
Die Ortsgruppe der Volkssolidarität (VS) dankt allen Spendern in der jüngsten Listensammlung, besonders den Mitgliedern des Gemeinderates.
Die Hälfte des Geldes erhalten der Seniorentreff und die Frauengruppe der Kirchgemeinde zur Gestaltung der Zusammenkünfte. Die Mitglieder der VS-Ortsgruppe treffen sich regelmäßig und diskutieren über die Probleme des Alltags und gegenwärtig besonders der komplizierten Flüchtlingspolitik. Sie unternehmen Tagesfahrten, dieses Jahr z. B. zur Landesgartenschau nach Schmalkalden, in den Harz und nach Nürnberg.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 11/2015
Der neue Dorfplatz stand im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung Ende Oktober. So wurde ein Auftrag an die bauausführende Firma beschlossen, neue Straßenborde im Bereich des Grundstücks Erfurter Straße 175 zu setzen. Die erforderlichen Finanzmittel in Höhe von knapp 2.200 Euro sollen aus Mehreinnahmen beziehungsweise Mitteleinsparungen kommen. Im Eingangsbereich des Dorfplatzes sind inzwischen auch Teile des Eingangsportals der ehemaligen Schenke verbaut worden. Sie sollen an das imposante Gebäude erinnern, das über 100 Jahre das Ortsbild mit geprägt hat. Beraten wurde darüber, ob die beiden im Ort noch vorhandenen Waidsteine und eine Fuchs- Bronzeplastik auf dem Platz aufgestellt werden. Grundsätzlich besteht darüber Einvernehmen, ein endgültiger Beschluss wurde allerdings noch nicht gefasst.
Grünes Licht gaben die Räte für Baumfällarbeiten an der Schmalen Gera zwischen der Brauhausgasse und dem Strauchsteig. Dort gefährden marode Pappeln und Weiden den Fußgängerverkehr. Beschlossen wurden außerdem die Renovierung von zwei Räumen in der Kita und der Kauf eines sogenannten Kindergartenbusses für sechs Kinder mit Regen- und Sonnenschutz sowie Gepäckkasten.
Bürgermeister Jürgen Hieber würdigte die Jugend- und Kinderarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr. Bei der jüngsten Sternfahrt der Jugendfeuerwehren im Bereich Nord des Landkreises Sömmerda im Oktober belegte die Mannschaft Riethnordhausen II den ersten und Riethnordhausen I den vierten Platz.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 11/2015
Gleich drei alte erfolgreiche Fußballveteranen aus Riethnordhausen sind offiziell in Rente gegangen. Winfried Meyer (2.11.) Ralf Fischer (5.11.) und Klaus-Dieter Henning (6.11.) feierten in der ersten Novemberwoche ihren 65. Geburtstag. Sie waren Mitglied der Männermannschaft, die 1974 für den Verein die Meisterschaft im Landkreis Erfurt gewannen.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 11/2015
„Die fünftägige Kirmes in diesem Jahr war wieder ein gelungenes Fest.“
Die Chefin des Kirmes- und Trachtenvereins, Wandy Oswald, zog nach den ereignisreichen Tagen eine erfolgreiche Bilanz.
Begonnen hatte das Kirchweihfest am Donnerstag, dem 29. Oktober, mit einem kleinen Umzug durch den Ort, der von der Kapelle „Doomsday“ begleitet wurde. Dabei wurden vor der Gaststätte „Fuchsgrund“ und dem Hotel „Landvogt“ Tannen gesetzt. Das wurde mit Tanzeinlagen der Kirmesmädels gefeiert.
Beim Heimatabend wurde beim Bändertanz mit neuer Musik und neuer Choreografie eine Premiere begangen, die leider nicht auf Anhieb gelang.
Im Verlauf des Abends sorgten einige Vereinsmitglieder als Double von Mike Krüger oder Wolle Petry für Stimmung.
Am Freitagabend heizte die Band „Rockpirat“ das gut gefüllte Festzelt richtig ein. Bei friedlicher Stimmung wurde bis in die frühen Morgenstunden tüchtig getanzt.
Das Programm des Kirmesvereins am Samstag hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht, sagte Wandy Oswald. Nach langen Vorbereitungswochen konnte sich jede Darbietung sehen lassen. Für beste Unterhaltung sorgte die Band „Rennsteig Live“.
Nach nur sehr kurzer Zeit der Erholung startete dann am Sonntag um 8.00 Uhr das Ständchen. Bei dichtem Nebel tanzten die Mitglieder von Tür zu Tür. Die Einwohner waren bestens vorbereitet und versorgten die Truppe mit leckerem Essen und mit Getränken. Am Nachmittag führten die Kleinen aus der Kita auf der großen Bühne des Festzeltes tolle Tänze vor und unterhielten die Gäste mit fein einstudierten Gedichten.
Am Sonntagabend wurden noch einmal die Höhepunkte des Programms aufgeführt bevor dann gegen 22. Uhr die Kirmes von der neuen „Pfarrerin“ Gloria Jünge beerdigt wurde. Endgültig beendet wurde das Fest am Montag von den standfestesten unter den Männern, die beim Nageln mehrere Runden Bier ausspielten.
Die Vereinsleitung dankt allen Helfern und Sponsoren für ihre Unterstützung.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 10/2015
Der Gemeinderat hat in seiner September-Sitzung Bürgermeister Jürgen Hieber für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 einstimmig entlastet. Zuvor war in der Beratung festgestellt worden, dass in diesen beiden Jahren die Gesamtsumme der Soll-Einnahmen und -Ausgaben 1.268.374,89 beziehungsweise 1.275.700,09 Euro betragen hat.
Beschlossen wurde von den Räten, die vorhandene Natursteinmauer am künftigen Dorfplatz mit einer Abdeckung aus Travertinplatten zu versehen. Der Auftrag wurde an die Firma Tiefbau- Holzen aus Erfurt, die den gesamten Platz gestaltet, für den Angebotspreis von rund 5.900 Euro vergeben.
Der Bürgermeister informierte den Rat darüber, dass die 30-km/h-Zone in der Unteren Dorfstraße jetzt eingerichtet ist. Im September ist der Weg zur Untermühle und weiter bis zum Ringlebener Weg mit einer Asphaltdecke versehen worden. Innerhalb des Rates gab es eine Debatte darüber, ob an den Rändern des Weges Bankette eingebaut werden müssten. Bei einer Vor-Ort- Begehung mit der ausführenden Firma Ende Oktober soll dazu ein Gespräch erfolgen und eventuell ein Auftrag ausgelöst werden.
Endgültig ist inzwischen der Notarvertrag zum Kauf der Regelschule durch Herrn Voigt unterzeichnet worden. Jetzt soll eine Gesellschaft zum Abriss des Gebäudes und zur Erschließung des Areals gegründet werden.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 10/2015
Die Obermühle am Ortseingang von Nurzen aus Richtung Nöda ist Geschichte. Am 13. Oktober hat die Firma Schliefke mit dem Abriss des Gebäudes begonnen. Investor Mario Schliefke wird das gesamte Grundstück in den nächsten Wochen erschließen und mehrere Einfamilienhäuser errichten. Mit der Vermarktung des Projektes soll umgehend begonnen werden, berichtete er.