Amtsblatt
Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.
Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 03/2013
Die Freiwillige Feuerwehr hat auf der Jahreshauptversammlung Anfang März eine neue Wehrleitung für die nächsten fünf Jahre gewählt.
Ortsbrandmeister ist weiterhin Lars Fischer. Sein Stellvertreter ist Carsten Rudolph. Außerdem gehören der Leitung Jugendfeuerwehrwart Knut Kosbab, Martin Schönheit als dessen Vize, Maschinist Sascha Hofmann, Mike Richter als sein Vertreter sowie Andreas Söffing als Sicherheitsbeauftragter an.
Die Versammlung stimmte außerdem für Wolfgang Schönbach als stellvertretender Vorsitzender des Feierwehrvereins.
Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Erhard Schulz, trug den Jahresbericht vor. Demnach hat die Wehr aktuell 102 Mitglieder. Davon sind 45 aktive und 32 passive Mitglieder. Die Statistik komplettieren 15 Senioren und zehn Frauen. Als besonders gelungene Veranstaltung wurde der Tag der Offenen Tür hervorgehoben Die Wehr rückte im Laufe des Jahres zu einem Löscheinsatz bei einem Schornsteinbrand und zu mehreren Absicherungen von Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Osterfeuer aus, berichtete Wehrleiter Fischer.
Für die Jugendfeuerwehr wurden 2012 insgesamt 26 Veranstaltungen organisiert, sagte Knut Kosbab. Unter anderem nahmen die zwölf Jungen und Mädchen am Geländespiel in Straußfurt und am Pokalwettbewerb in Ringleben teil. Für das Training erhielten die Kleinen eine eigene Wettkampfbahn, die zum Tag der offenen Tür erstmals in Betrieb genommen wurde. Bei den fünf Blutspenden 2012 in der Feuerwehr wurden 197 Spender registriert. Ein Mitglied der Wehr wurde für 40 Spenden, zwei Mitglieder für je 50 Spenden und ein Mitglied für 60 Spenden ausgezeichnet.
Bürgermeister Jürgen Hieber lobte in seinem Grußwort den guten Zusammenhalt der Kameraden. Glücklicherweise brauchte nur einmal zum Löschen eines Brandes ausgerückt werden, meinte er. Bleibe zu hoffen, dass es in diesem Jahr lediglich nur Veranstaltungen angesichert werden müssen. Der Bürgermeister versicherte, dass der Gemeinderat auch weiterhin voll hinter der Wehr stehen werde.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 02/2013
In der ersten Sitzung des neuen Jahres hat der Gemeinderat eine Resolution gegen „Fracking“ auf dem Ortsgebiet von Riethnordhausen beschlossen. Dieses Verfahren, bei dem ein giftiger Chemiecocktail zur Gewinnung von Erdgas in das Tiefengestein gepresst wird, wird abgelehnt, heißt es in den einstimmig gefassten Beschluss. Außerdem fordern die Gemeindevertreter die Überarbeitung des Bundesbergbaugesetzes, damit dem Trinkwasserschutz höchste Priorität eingeräumt wird. Die Novelle soll außerdem Vorgaben für eine umweltverträgliche Entsorgung der Abwasser (flow back) und eine öffentliche Beteiligung laut Landesplanungsgesetz enthalten.
In der Sitzung wurde außerdem nochmals über den Haushaltsplan für das laufende Jahr debattiert. So schlug Bürgermeister Jürgen Hieber vor, die geplante Umgestaltung der Freifläche vor dem Bürgerhaus zu nutzen, weitere Parkplätze entlang des Alperstedter Weges anzulegen.
Informiert wurde der Rat, dass Riethnordhausen nach anhaltendem Rückgang der Einwohnerzahl seit 2007 endlich wieder einen Zuwachs verzeichnen konnte. Die Sterbefälle und Geburten hielten sich mit je sieben die Waage. Von den Babys waren sechs Mädchen und ein Junge. 38 Personen zogen weg aus Nurzen, 51 wählten hier ihren Wohnsitz. Das machte bei insgesamt 1036 Einwohnern zum Jahresende ein Plus von 13.
Bei 527 männlichen und 509 weiblichen Personen gibt es einen Männerüberschuss von 3,4 Prozent.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 01/2013
In einem Fazit für 2012 schätzte Bürgermeister Jürgen Hieber ein, dass die Gemeinde eine weiterhin positive Entwicklung genommen hat. Bleibe zu hoffen, dass 2013 ähnlich erfolgreich wird, sagte er. Den Einwohnern wünschte er Gesundheit und Wohlergehen für die kommende Zeit.
Einstimmig beschlossen wurde der Neubau einer Kleinkläranlage auf dem Grundstück der Gemeinde Untere Dorfstraße 121. Der Auftrag geht an die Firma Weimann aus Obertopfstedt, die das günstigste Angebot eingereicht hatte.
Als Ausnahme vom Bebauungsplan wurde der Bau einer zweiten Auffahrt mit Pkw-Stellfläche auf dem Grundstück Akazienweg 32 genehmigt.
Die Betreuerin des Seniorenklubs, Lisbeth Greyer, die ihre ehrenamtliche Tätigkeit seit 36 Jahren ausübt, dankte dem Rat für die anhaltende Unterstützung durch die Gemeinde. Sie sei sehr erfreut über den Einbau einer neuen Küche und die geplanten Umbauarbeiten im Haus, betonte Frau Greyer.
Der Bürgermeister informiert darüber, dass Interessenten kostenfrei einen Lehrgang zum Führen von Motorkettensägen besuchen können. Die Termine dafür können beim Ortsbrandmeister Lars Fischer erfragt werden. Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr sollen zu den Lehrgängen delegiert werden.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 01/2013
Mitte Dezember hatte der Sportverein Concordia seine Mitglieder zur Weihnachtsfeier in das Bürgerhaus eingeladen. Präsident Nils Pfeifer nutzte die Gelegenheit, ein Dankeschön an die unterschiedlichsten Adressen auszusprechen. Dabei führte er zuerst die Sponsoren mit der Gemeinde an der Spitze an, ohne deren Unterstützung vieles im Verein nicht möglich wäre. Einen Dank richtete er an die Frauen aus der Gemeinde die uneigennützig die schmutzigen Trikots der Spieler und Spielerinnen nach deren Punkt- und Trainingsspielen waschen.
Anerkennung sprach der Concordia-Chef auch den Trainern aus, die einen wichtigen Anteil am erfolgreichen Bestehen der Mannschaften haben.
Würdigende Worte fand Pfeifer auch für die Kassierer und die Autoren der Spielberichte, die damit die Internetseite immer auf den aktuellen Stand halten. Nicht zuletzt lobte er das Engagement der Mitglieder, die das Bürgerhaus zur Weihnachtsfeier mit Girlanden, Tischschmuck und einer Tanne in ein festliches Kleid gehüllt hatten.
Ein Fass Freibier half, eine gute Stimmung in den Saal zu bringen.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 01/2013
Am 06.12.2012 veranstaltete die Kita „Kirchbergzwerge“ einen Adventskaffee. Dieser fand großen Anklang bei den Eltern, Omas und Opas und auch bei den Gästen. Der eigentliche Termin am 01.12.2012 konnte auf Grund von Überschneidung vieler Veranstaltungen nicht stattfinden. Der Nikolaus schaute mit einer kleinen Überraschung bei den „Kirchbergzwergen“ vorbei. Die „Pinguine“ von Herrn Etzrodt führten in jeder Gruppe ein kleines Weihnachtsprogramm auf. Ich möchte allen Erziehern, Eltern, Großeltern, Gästen und den vielen fleißigen Helfern für den gelungen Nachmittag ein großes Dankeschön sagen.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 13/2012
Der Gemeinderat hat in seiner November-Sitzung eine außerplanmäßige Ausgabe beschlossen. Hintergrund ist die Umlage des Abwasserzweckverbandes „Finne“ für alle Mitgliedsgemeinden in Höhe von 145 000 Euro. Für Riethnordhausen entfällt dabei ein Anteil, der sich aus der Einwohnerzahl ergibt, von 5349,87 Euro. Für die Umlage stimmten sechs Mitglieder, drei enthielten sich der Stimme und zwei votierten dagegen.
Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft, Frank Deutsch, informierte den Rat über den Stand des Ankaufs der EON-Aktien durch die Thüringer Kommunen. Um Kredite für den Kauf günstig aufnehmen zu können, wird in Thüringen ein Kommunaler Energiezweckverband gegründet, berichtete er. Da keine Eile über einen Beitritt von Nurzen zu diesem Verband besteht, wollen der Bürgermeister (BM) und der Rat eine Entscheidung erst im nächsten Jahr treffen.
BM Jürgen Hieber unterrichtete die Gemeindevertreter darüber, dass die Umlage der Verwaltungsgemeinschaft für 2013 von jetzt 130 Euro je Einwohner auf 120 Euro gesenkt wird. Die Ersparnis von rund 10.000 Euro wird allerdings teilweise wieder aufgebraucht, weil die Kreisumlage um 6,6 Prozent angehoben wird. Der alte Lkw der Gemeinde ist nach Walschleben verkauft worden, berichtete der Bürgermeister.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 13/2012
Gegen die Erkundung von Erdgasvorkommen im Landkreis Sömmerda durch einen kanadischen Konzern regt sich Widerstand in der Bevölkerung. Nach Informationen der „Thüringer Allgemeine“ sollen auch die Bereiche der Gemeinden Riethnordhausen, Haßleben, Alperstedt, Schwerstedt und Henschleben betroffen sein. Bei den Erkundungen im Frühjahr 2013 werden mittels riesiger Rüttelplatten Schallwellen in den Untergrund geschickt, die eine Ortung von Öl- und Gasvorkommen möglich machen. „Die Sondierung ist eine Vorstufe des Fracking, bei dem das Tiefengestein mit Chemikalien aufgebrochen wird, um überhaupt fördern zu können. Das birgt Gefahren für Mensch und Umwelt“, befürchtet Gabriele Baum aus dem Schlehenweg 10. Sie fragte beim Bürgermeister über den Stand der Dinge nach. Jürgen Hieber berichtete, dass von der Verwaltungsgemeinschaft derzeit Informationen zu dem Erkundungsverfahren eingeholt werden. Diese werden dann alle interessierten Bürger einsehen können, versicherte er.
Frau Baum schlägt die Bildung einer Bürgerinitiative in Riethnordhausen vor, die sich aktiv gegen das Fracking mit all seinen Risiken für die Menschen und die Umwelt wendet. In der Fahner Höhe besteht bereits so eine Bürgerinitiative sagte sie. Interessenten melden sich bitte direkt an Frau Baum.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 13/2012
Der Nurzener Weihnachtsmarkt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit großem persönlichen Einsatz haben die Bewohner des Weinberges auch in diesem Jahr wieder den vorweihnachtlichen Treffpunkt für Jung und Alt vorbereitet. 13 Stände einschließlich Bachhaus, Grill, Pfefferkuchenhaus, Tombola und Fotoecke waren für den 1. Dezember aufgebaut worden. „Bei der Tombola hat jedes Los gewonnen“, berichtete Pressesprecherin Jana Wäldchen. Hauptgewinn war ein Weihnachtsbaum der genau 2,30 Meter hoch ist. Vermessen von Kuno.
Die Organisatoren waren hocherfreut über den Besucheransturm. Nicht nur die Nurzener, sondern auch Einwohner umliegender Gemeinden, waren zu einem Glühwein vorbeigekommen. Den Auftakt des Weihnachtsmarktes gaben die „Kirchbergzwerge“ mit einem kleinen Programm.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 13/2012
Bürgermeister Jürgen Hieber und der Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität, Dieter Domann, haben am Volkstrauertag, dem 18. November, am Denkmal für die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges Kränze niedergelegt und damit die gefallenen aus der Gemeinde geehrt.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 13/2012
Die Firma LVM GmbH Andisleben hat Ende November mit der Reparatur der Brücke über die Schmale Gera in der Brauhausgasse begonnen. Dabei werden auf beiden Seiten die Geländer und die Kappe unter den Fußwegen erneuert. Die Kappe ist der Teil der Brücke, der sich unmittelbar unter den Gehwegplatten befindet. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beendet sein, können sich aber wegen der Witterung auch bis zum nächsten Jahr hinziehen.