Amtsblatt
Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.
Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619
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- Geschrieben von: Patrick Voigt
Anlässlich des Erntedankfestes sammelten die Kindergartenkinder der Kirchbergzwerge Spenden für das Obdachlosenheim in Erfurt. Im Rahmen eines kleinen Programms aus Liedern und Gedichten übergaben Kinder und Erzieher am 23.09.2022 die gesammelten Mitbringsel.
Obst und Gemüse, Süßigkeiten und vielerlei anderer Lebensmittel kamen auf einem üppig gefüllten Gabentisch zusammen.
Am darauffolgenden Donnerstag kam man erneut in der St. Bonifatius Kirche zusammen. Neben den Kindern aus Nurzen waren auch Gruppen der Partnergemeinden Alperstedt, Hassleben und Mittelhausen eingeladen. Gemeinsam hatte man viel Spaß beim Puppentheater „Hexe Kakau“. Für das leibliche Wohl sorgte Partyservice Finke aus Hassleben.
Kita-Chefin Freya Kämmerer mit lobenden Worten: „Für uns war es ein großer Spaß. Im Namen aller Erzieher und Teilnehmer bedanken wir uns bei Pfarrer Mattias Polney und der Kirche für die tollen Angebote und strahlenden Kinderaugen, die solche Aktionen mit sich bringen!“
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- Geschrieben von: Patrick Voigt
- Amtsblatt Nummer: 10/2022
Am 16.09.2022 füllte das Trio „MEN AND THE MACHINE“ die St. Bonfatius Kirche in Riethnordhausen und freute sich über viel Zuspruch zur bereits zweiten Auflage ihres Unplugged Konzerts.
Nach begrüßenden Worten von Pfarrer Matthias Polney lauschten die Besucher der tollen und zur Atmosphäre passenden Akustik um Frontman Simon Drews.
Für Speis und Trank sorgten die Vor- und Hauptkonfirmanden und das „Team Puppe“ um Frank Blankenburg.
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- Geschrieben von: Patrick Voigt
- Amtsblatt Nummer: 09/2022
Einmal im Jahr wird Riethnordhausen in eine hellblaue Wolke aus Zweitakt-Duft gehüllt, wenn hunderte Simson Mopeds aus allen Himmelrichtungen angeknattert kommen. Am 03.09.2022 war es wieder soweit und die Simsonfreunde Nurzen luden zum siebten Treffen der beliebten Kultobjekte ein.
Bereits am späten Vormittag platzte das Gelände gegenüber der Tankstelle am Ortsrand aus allen Nähten. Originale, aufwändige Umbauten und verrückteste Lackierungen - Simsons wohin das Auge reicht.
Auf einen Leistungsprüfstand konnte getestet werden, was die Zweitakter auf die Straße bringen und man glaubte kaum, wie viel Arbeit und Geld manche in ihre Schätzchen steckten.
Der Merchandise Stand von Bordstein Streetwear war gut be- sucht und hatte T-Shirts, Mützen, Schilder und vieles mehr zum Thema Simson und DDR im Angebot.
Viele Gruppierungen aus umliegenden Ortschaften schlugen im einheitlichen Look zum Treffen auf. Die „IFA Bande“ aus Erfurt konnte sich mit über 25 Leuten den Pokal für die größte Gruppe sichern.
Bekannte Gesichter aus der Szene präsentierten ihre liebevoll restaurierten Mopeds und sorgten für jede Menge Gesprächs- stoff und Gedankenaustausch.
Durch eine Hüpfburg und den Eiswagen kamen auch die kleins- ten Besucher auf ihre Kosten.
Das große Highlight war auch in diesem Jahr wieder die rund 40 Kilometer lange Ausfahrt. 14.00 Uhr setzte sich eine Kolonne von rund 330 Mopeds in Bewegung und sorgte auf den Straßen des Landkreises für staunende Gesichter.

Eine kleine feuchtfröhliche Überraschung von oben konnte viele Besucher nicht davon abhalten, den Abend zu Live-Musik und dem ein oder anderen Getränk ausklingen zu lassen.
Ein großer Dank gilt dem Geflügelzuchtverein sowie der Uni Agrar, welche ein Teil ihres Geländes als Parkmöglichkeit sowie Wasser- und Stromanschlüsse zur Verfügung stellten.
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- Geschrieben von: Patrick Voigt
- Amtsblatt Nummer: 09/2022
Am 26.08.2022 fand die bereits dritte Auflage des Nurz’ner Dartturniers auf dem Hof von Familie Kraft statt.
29 Teilnehmer traten dabei zum Kräftemessen ans Oche und feierten den gewachsenen Hype um den Dartsport.
Mit kreativen Spitznamen, passender Einlaufmusik und eigenem Equipment warfen sich die Kontrahenten die Steeldarts um die Ohren. 501 Punkte gilt es dabei auf 0 zu bringen. Die gerade einmal 8mm breiten Triple- und Double Felder liegen dabei im Hauptfokus bei der Jagd nach der höchsten Aufnahme.
Auf fünf Scheiben und einem liebevoll ausgearbeiteten Turnierbaum wurde weit nach Mitternacht der Sieger ermittelt. Fabio „Dornfinger“ Kraft ging als Mitfavorit ins Turnier und behielt am Ende die Oberhand.
Bratwurst, Brätel und eine üppige Auswahl an kalten Getränken - es fehlte an nichts und sowohl Gäste als auch Teilnehmer kamen voll auf Ihre Kosten.
„Nahezu jeder hat mittlerweile eine Steeldartscheibe zu Hause und viele Turniere der Profis, insbesondere der Weltmeister- schaft, werden in Gemeinschaft geschaut“, freut sich Ringo Kraft über den Zuspruch zu diesem Tag und ist dankbar für die Hilfe und den Rückhalt seiner Familie bezüglich der Organisation.
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- Geschrieben von: Patrick Voigt
- Amtsblatt Nummer: 08/2022
Am 05.08. sorgte das ortsansässige Musiker Duo „Smith & Judge“ im Wirtshaus der Familie Voigt für jede Menge Country Stimmung. Klassiker sämtlicher Größen der Branche wurden zum Besten gegeben und ließen das ein oder andere Tanzbein durch den ehemaligen Saal im Goldnen Lamm schwingen. Dabei erfreuten sich nicht nur Nurzner an den musikalischen Klängen, auch viele Gesichter von außerhalb machten den Abend zu einer gelungenen Veranstaltung.
Das Highlight war ein Linedance-Auftritt einiger Nurzner Damen zum Lied „Achy Breaky Heart“ - da staunten sogar die angereisten Gäste aus dem Linedance Club Erfurt.
„Das Feedback war überragend und es wird auf jeden Fall eine zweite Auflage dieser Veranstaltung geben“ zeigten sich die Wirtsleute Patrick und Vater Andreas Voigt mehr als zufrieden.
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- Geschrieben von: Patrick Voigt
- Amtsblatt Nummer: 08/2022
Spiel, Spaß und Spannung beim Sommerfest in Nurzen
Zu einem sommerlichen Wochenende auf dem Gelände des Riethnordhäuser Sportplatzes luden die Traditionsfüchse wieder Alt und Jung zu einer Vielzahl an Aktivitäten ein.
Am Samstag, 16.07.2022 fand das 22. Fußballfreizeitturnier statt, in dem sich zehn buntgemischte Freizeit-Mannschaften auf dem Grün gegenseitig den Ball ins Netz schossen.
Die „Krafter“ konnten dem Druck des Titelverteidigers gerecht werden und behielten im Finale gegen die junge Mannschaft „Vor Mailand“ die Oberhand.

Am Abend heizte DJ Paddy der tanzfreudigen Menge ein und am Bierwagen blieb keine Kehle trocken. Jens Wieseler aus Walschleben umsorgte die hungrigen Besucher das ganze Wochenende mit einer großen Auswahl an Köstlichkeiten vom Rost, über Burger bis hin zu Nudeln mit Tomatensauce und Pommes für die Kids.
Der Sonntag, 17.07.2022 startete zunächst mit einem Frühschoppen in geselliger Runde, ging aber zum Nachmittag hin wieder sportlich weiter. Zum Familiensportfest strömten die zahlreichen Nurz´ner Kinder auf das Gelände, um sich in verschiedenen Stationen eine der begehrten Medaillen zu erkämpfen.

Ob Stelzenlauf, Bombenweitschießen, ein Hindernisparcour, der durch die Mitarbeiter des Kindergartens betreut wurde oder einfach nur Spaß auf einer der Hüpfburgen – hier sind die Kleinsten voll auf ihre Kosten gekommen.
Im Anschluss kam es beim Volleyballturnier erneut zum Kräftemessen für die, die sportlich immer noch nicht genug hatten.

„So eine Open-Air Veranstaltung ist natürlich immer wetterabhängig, aber wir hatten Glück und Petrus war das gesamte Wochenende auf unserer Seite. Es ist immer schön zu sehen, wenn man den Leuten aus dem Ort und besonders den zahlreichen Familien mit Kindern etwas Spaß und ein paar nette Stunden bieten kann“, fasste der Vorstand der Traditionsfüchse ein zufriedenstellendes Wochenende zusammen.
„Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen rund um das Sommerfest, bei den fleißigen Kuchenbäckern, Auf- und Abbauhelfern, dem Team vom Kindergarten sowie allen Mannschaften und Gästen, die uns an diesem Wochenende einen Besuch abgestattet haben“!
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 07/2022
Sandro Fischer ist neuer Gemeindearbeiter von Riethnordhausen. Der 42jährige wurde vom Gemeinderat unter mehreren Bewerbern für diese Stelle ausgesucht. Der gelernte Maurer übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe von Thomas Pfeifer, der offiziell Ende August in Rente geht. Pfeifer hat die Arbeit als Gemeindearbeiter 38 Jahre und drei Monate lang mit Hingabe und voller Fleiß geleistet. Das unser Dorf im weitem Umkreis als sauber und ordentlich gewürdigt wird, ist in großem Maße sein Verdienst. In diesem Sinne tritt Sandro Fischer in große Fußstapfen, die er jedoch nach besten Kräften ausfüllen will, sagte er.

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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 07/2022
Auf der Gemeinderatssitzung am 27. Juni wurde Ringo Kraft, der mit überwältigender Mehrheit als neuer Bürgermeister gewählt wurde, auf das Amt vereidigt. Der Nachfolger von Jürgen Hieber versicherte in seinem Diensteid, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Freistaates Thüringen sowie alle geltenden Gesetze zu wahren und seine Amtspflichten gewissenhaft und unparteilich zum Wohle der Gemeinde Riethnordhausen zu erfüllen.
Stellvertretender Bürgermeister ist künftig Kevin Kraft. Der Rat dankte dem zum Monatsende Juni ausgeschiedenen Bürgermeister für seine 32 Jahre andauernde erfolgreiche Führung der Gemeinde. Jürgen Hieber wurde angesichts seiner Verdienste um die Entwicklung der Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt.

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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 07/2022
Riethnordhausen hat eine verdienstvolle Mitbewohnerin verloren. Im stolzen Alter von 96 Jahren ist am 14. Juni die Ehrenbürgerin Elisabeth Greyer in ihrem Haus in der Erfurter Straße friedlich entschlafen.

Elisabeth Greyer Liesbeth, wie sie von allen genannt wurde, wurde am 19. Januar 1926 in Nurzen geboren und blieb ihr Leben lang im Ort. Nurzen war neben ihrem Mann und ihren Kindern ihre große Liebe. Der Gemeinde widmete sie selbst verfasste Gedichte. Ihre kreative Ader lebte sie mit Malerei aus. Dabei bevorzugte sie vor allem Blumenmotive. Die Nurzner Laterne konnte sie malen wie keine andere. Manchmal saß sie nächtelang und arbeitete an den Bildern, die jetzt in etlichen Häusern von Riethnordhausen hängen, erzählte Tochter Barbara Friedrich.
Liesbeth nahm bis zuletzt aktiv am Leben in der Gemeinde teil. So war sie selbstverständlich anwesend, als kürzlich im neu eröffneten Goldnen Lamm für die Senioren der erste Tanztee stattfand. Noch zwei Tage vor ihrem Tod ließ sie es sich nicht nehmen, ihre Stimme zur Bürgermeisterwahl abzugeben. Bei keiner Kirmes fehlte sie, saß im Festzelt immer in der ersten Reihe. Die frühere Milchprüferin gestaltete das Dorfleben auch jahrzehntelang selbst mit. Bereits 1977 wurde sie ehrenamtliche Leiterin des Rentnerklubs und füllte diese Funktion 42 Jahre lang als unermüdliche und rastlose Betreuerin, Unterhalterin und gute Seele aus. Sie organisierte Feiern zu Geburtstagen oder zum Fasching, machte mit ihren Senioren Reisen in den heimatlichen Thüringer Wald oder auch zu entfernteren Gegenden wie den Schwarzwald. Für ihr soziales Engagement ist Liesbeth hoch geehrt worden. 2010 wurde sie auf Beschluss des Gemeinderates Ehrenbürgerin von Riethnordhausen. Ein Jahr zuvor wurde ihr von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. In der Begründung wurde ihr nimmermüder Einsatz bei der Rentnerbetreuung betont und ihr nie nachlassender Fleiß bei der Arbeit und die Erziehung ihrer eigenen vier Kinder. Der Gemeinderat hat den Hinterbliebenen sein tief empfundenes Beileid ausgesprochen. Bei der Beerdigung erinnerte Bürgermeister Jürgen Hieber an den Optimismus und die Fröhlichkeit von Liesbeth. Sie habe ein respektables Alter erreicht, dennoch kam ihr Tod für alle unerwartet, sagte er. Er dankte der Verstorbenen im Nachhinein für die Kraft und die Arbeit, die sie über Jahrzehnte hinweg zum Wohle der Gemeinde aufgebracht hat. Sie wird uns allen in bester Erinnerung bleiben sagte der Bürgermeister.
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- Geschrieben von: Henning Johr
- Amtsblatt Nummer: 06/2022
Liebe Nurzener
Ich habe das Ehrenamt als Ortschronist von meinem Vorgänger Dieter Domann vor zwölf Jahren übernommen. Mit sehr viel Freude, mit einer guten Portion Enthusiasmus und mit nicht unerheblichem zeitlichem Aufwand begleitete ich den zurückliegenden zwölf Jahren die Entwicklung des Dorfes und das Leben in den Vereinen. Überall war ich mit Schreibblock und Kamera dabei, um die das Leben in der Gemeinde für die Nachwelt zu dokumentieren. Die „Thüringer Laterne“ fortzuschreiben war mir dabei eine Herzensangelegenheit.
In meinem Leben habe ich immer versucht, rechtzeitig bestimmte Aufgaben an fähigem Nachwuchs zu übertragen. Das Alter fordert langsam Tribut, deswegen werde ich das Ehrenamt Ende des Monats aufgeben. Glücklicherweise hat sich Patrick Voigt bereit erklärt, die Arbeit fortzusetzen. Ihm liegt die Geschichte von Riethnordhausen ebenfalls am Herzen.
Ich bedanke mich für die Unterstützung, die ich von ganz vielen Seiten erfahren habe und sage Tschüss als Ortschronist.